Eine Freundin gab mir gestern das Heft Pentagramm - Lectorium Rosicrucianum 4/2008. Anlass: der Artikel "Lilith - das verdrängte weibliche Prinzip" in jenem Heft ab Seite 18. Ich finde diesen Artikel so interessant, dass ich Auszüge hier dazu stelle. Zudem bin ich interessiert, verschiedene Facetten von Lilith zu sammeln. Ohne Wertung - möge sich jeder sein eigenes Bild daraus erschaffen.
Als Gott den ersten Menschen erschaffen hatte, sagt er: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei" und schuf ihm eine Frau - gleich ihm - aus Erde und nannte sie Lilith. Lilith: Aus Erde erschaffen, mit der Luft durch Flügel verbunden. Bald begannen sie zu streiten (...) Sie sagte zu ihm: "Wir sind beide gleich, wir sind aus Erde geschaffen." Adam aber wollte ihr übergeordnet sein, und so kam es, dass Lilith sich in die Lüfte schwang und entschwand.
So heißt es im babylonischen Talmud. Die Geschichte berichtet weiter, dass Gott drei Erzengel aussandte, die Lilith zurückbringen sollten. Sie fanden sie in der Wüste, in den Fluten des Roten Meeres. Sie weigerte sich aber, umzukehren. Der Gott, der hier genannt wird, ist nicht der reine Geist, das ursprüngliche Lichtfeld, das alles in sich trägt und aus dem alles entsteht. Die Nag-Hammadi-Texte zeigen, dass der Schöpfungsbericht des Alten Testamentes sich auf eine niedrigere, zweite Schöpfungsspirale bezieht. Das Urprinzip geistiger Schöpfung aus der Vater-Mutter-Gottheit im fortwährenden Zusammenwirken des Kosmisch-Männlichen mit dem Kosmisch-Weiblichen ist hier schon verletzt. Ein neidrigerer, dialektischer Schöpfergott, Jaldabaoth oder Jehova genannt, erschafft eine verzerrte Projektion des geistigen Licht-Adams. Über Jaldabaoth heißt es in den Apokryphen:
Er aber, der Überhebliche, wurde nun anmaßend auf Grund des Lobpreises der Mächte. er wurde ein eifersüchtiger Gott. Und er wollte ein Bild schaffen als Ersatz für ein anderes Bild, und eine Gestalt als Ersatz für eine andere Gestalt. Also beauftragte er die Mächte, in seiner Vollmacht sterbliche Körper zu bilden.
Lilith, die Trägerin des urweiblichen Urprinzips, verweigert sich also nicht dem göttlichen Licht, sondern den Gesetzen des Authades, eines gefallenen Äons. Im Lilith-Mythos wird dargestellt, wie im kollektiven höheren Selbst der Menschheit eine Abspaltung erfolgt ist, die auf eine bewusste Integration wartet. Die verzerrte Projektion und Ersatzschöpfung des Jaldabaoth kann nur so lange existieren, wie das männliche Prinzip ein Zusammenwirken in wirklicher, gleichwertiger Einheit verweigern. Im ursprünglichen Schöpfungsplan, im Wirken des Pleroma, ist die Zusammenarbeit der beiden kosmischen Ströme in vollkommener gegenseitiger Hingabe ein elementares Grundgesetz:
Darum ist ein Geistbild, in dem nicht Männlich und Weiblich vereinigt sind, nicht himmlischer Art (...) An einem Ort, wo sich nicht Männlich und Weiblich vereinigt finden, schlägt das Allheilige nicht seinen Wohnsitz auf und auch der Segen findet sich nur an einem Orte, der Männlich und Weiblich vereinigt. (Aus: Der Sohar, Das heilige Buch der Kabbala)
So endet Lilith in der Wüste am Roten Meer, verloren und verdammt in den astralen Bewegtheiten der Jaldabaoth-Schöpfung. Dort, in der tiefsten Wildnis des dialektischen Seins, wird sie verflucht als Dämonin, als Männerverführerin und als Kinderverschlingerin. Ihr Name ist "Mutter der Totgeborenen".
LEBENSPENDENDER HIMMEL UND EMPFANGENDE ERDE - IDEE UND FORMGEBUNG
Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen über den Lilith-Mythos. Lilith gilt als Archetypus der wilden, ungezähmten Frau, auch als die erste strahlende Heldin im Kampf der Geschlechter, die sich nicht unterdrücken ließ und auf der Gleichberechtigung von Mann und Frau bestand. Bilder und Symbole sind die Sprache der Schöpfungsberichte aller Völker und Kulturen. Darin werden die mächtigen Kräfte und Wirksamkeiten des Urgrundes angedeutet. So können wir auch dem Lilith-Mythos eine andere Bedeutung zuerkennen als die eines um Gleichberechtigung streitenden Paares. Hinter den persönlichen Gestalten lassen sich zwei Prinzipien erkennen:
Adam - der lebenspendene Himmel und
Lilith - die empfangende Erde.
Diese beiden Prinzipien sind vollkommen gleichwertig. Eine Idee ohne Möglichkeit der Offenbarung bleibt genauso kraftlos wie die Hervorbringung unzähliger Formoffenbarungen ohne strukturgebende Idee.
Im Zerbrechen der Einheit der beiden kosmischen Prinzipien - männlich und weiblich - vollzieht sich eine der vielen Phasen des Falls der Schöpfung in die Materie.
Die Erzengel finden Lilith in den Fluten des Roten Meeres: Das weibliche, astrale Prinzip hat sich in seinen eigenen Bewegtheiten verloren.
Der Name Lilith bedeutet auch: das Mädchen, das sich des Lichtes bemächtigte. Hier zeigt sich die Verwandtschaft mit dem gefallenen Erzengel Luzifer. Es ist gewiss kein Zufall, dass die Legende von einer Vermählung Liliths mit Luzifer berichtet. Lilith wird so zur "Mutter der Totgeborenen". Die Totgeborenen sind einerseits die Menschen dieser Natur. Andererseits können es auch die vielen Gemütsströmungen in uns sein, die in unseren Herzen zur Projektionsfläche für Begierde, Gefühle und Lüste werden. Die Kräfte der Dialektik, symbolisiert durch den niederen Schöpfergott Jaldabaoth, haben für ihr Fortbestehen die Verdammung eines der beiden Urprinzipien nötig.
ABWERTUNG DES WEIBLICHEN AUS DER ANGST VOR DER WIRKSAMKEIT ASTRALER KRÄFTE
In der Abspaltung und Verdammung des weiblichen Urprinzips liegt eine Erklärung für das Bild der Frau, das sich durch die Jahrtausende hin entwickelt hat. Darin liegt auch die Ursache für einen großen Teil der Angst vor dem weiblichen Prinzip. Der andere Teil dieser Angst entsteht aus dem unbewussten Wissen um die ungeheuren Dimensionen und Wirksamkeiten des Astralen. Aus fast allen Berichten über Lilith spricht diese Angst. Wenn die dunklen, zerstörerischen Kräfte und die gefährliche Sexualität der Lilith geschildert werden, dann ist das eine bildhafte, hilflose Beschreibung der Gefahren, die im weiblichen Prinzip verborgen sind.
Die "Angst vor der Frau" ist eigentlich eine Warnung, eine Furcht vor den magischen und bindenden Wirkungen des Gemütes, vor der Reichweite der astralen Kraft, die in Frauen genauso wirkt wie in Männern.
Aber den Frauen ist sie als urweibliches Prinzip vertraut. Aus dieser Vertrautheit entsteht das Wissen um ihre negativen Aspekte. Das Wirken des Urweiblichen liegt auch der Entstehung vieler Schönheitskulte und immer neuer Schönheitsideale zu Grunde.
Dahinter verbirgt sich nur vordergründig der Wunsch zu gefallen. Die Lust des weiblichen Prinzips an der Selbstspiegelung hat ihre Wurzeln in der Sehnsucht nach der Spiegelung im Göttlichen, nach der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes.
In der Schrift Abhandlung über die Seele heißt es:
So also schmückte sich die Seele in ihrer Schönheit und begegnete ihrem Geliebten. Und auch er liebte sie (...) Und sie schmückte sich herrlicher, damit es ihm gefalle, bei ihr zu bleiben.
Männern erscheint die Wirksamkeit astraler Kräfte oft fremd und unheimlich. Die Angst vor den Kräften aus dem eigenen Inneren wird manchmal nach Außen, auf die Frau, projiziert. Das führt zu einer Abwehr bei gleichzeitiger, starker Anziehung, denn im Kern sehnen sich beide Prinzipien nach Erlösung, nach Wiedervereiningung. Ein Abbild der ersehnten Wiedervereinigung zeigt sich in der sexuellen Vereinigung von Mann und Frau. Hier herrscht große Verwirrung, ein endlos währender Tanz der Geschlechter zwischen den Polen von Anziehung und Abstoßung. Und im Inneren der menschen vóllzieht sich der gleiche Tanz der Prinzipien im Kampf zwischen Herz und Haupt.
GEMEINSAM AUF EIN ZIEL BLICKEN
Diese Aufgabe ist allen Menschen in die Wiege gelegt. Sie wird nicht nur in den Ursprüngen unserer christlichen Kulutr angedeutet, sondern in den Mythen aller Kulturen der Menschheitsgeschichte. Denn alle Mythen kommen, wie der große Mythenforscher Friedrich von Schelling feststellt, aus dem Inneren des Bewusstseins selbst. Daran werden wir bis in den tiefsten Grund unserer Wesens geprüft. Sie können uns näher zu uns selbst führen und zur Erkenntnis dessen, was unsere wahre Existenz und Aufgabe als Mensch in dieser Welt ist. Für diese Aufgabe werden die Prinzipien immer wieder zusammen geführt, aber immer wieder stößt das eine das andere ab. Verzweiflung, Verwirrung und hilflose Wut sind oft die Folge. Jedoch aus Krisen ensteht Bewusstsein und Bewusstsein führt dazu, den anderen zu erkennen und anzunehmen.
Daraus entwicklet sich Akzeptanz für die Tatsache, dass sich in einer dialektischen Welt die Pole zwar weitgehend annähern können, es jedoch nicht möglich ist, dass sie vollkommen verschmelzen. Immer wieder wird das Trennende erfahren und das Unvollkommene empfunden.
Erst auf der Basis einer neuen Seele, die sich in beiden, in Mann und Frau entwickelt und beide Prinzipien enthält, kann sich deren Integration vollziehen. Vollständige Reinigung und Umstrukturierung des Herzens und des Hauptes ermöglichen es als Basis, dass die erneuernden Kräfte der Übernatur, in der beide Ströme harmonisch zusammenwirken, sich im Menschen verwirklichen können. Das Herz, der Sitz aller selbstbespiegelnden Wirksamkeiten, muss ruhig, ausgeglichen und still werden, ein reiner Spiegel sein für die Impulse aus dem göttlichen Lebensfeld, die dann in das Haupt projiziert werden können.
Durch eine solche Wiederherstellung der Herz-Haupt-Einheit im menschlichen System erhält das göttliche Licht die Möglichkeit, sich im Menschen zu entfalten. Infolgedessen entwickelt sich ein neues Wesen im menschlichen System, das bewusst und erfüllt von Liebe mit dem Lichtfeld der Ewigkeit verbunden ist.
Können wir als Menschen überhaupt erfassen, welches Wunder sich in uns vollziehen kann? Erkennen wir die Bedeutung dieser "wunderbaren Geburt"? Wissen wir, was es heißt, dass im Menschen ein neuer, ein göttlicher Mensch geboren werden will? Es lässt sich vielleicht erahnen. In dieser Ahnung liegt ein großes, heiliges Schweigen verborgen, das Raum schafft für die Arbeit des Lichtes und den Menschen zur inneren Abkehr vom lauten Treiben der Welt führt, obwohl er mitten darin steht. Wenn dieser Prozess auch mit dem Verstand nicht zu erfassen ist, so sind doch seine Zeichen erkennbar. Die göttliche Hand bleibt unsichtbar, jedoch zuweilen kann es gelingen, einen Teil des Bildes zu erfassen, das sie entwirft. Der Prozess der Wiedervereinigung von Herz und Haupt findet seine äußere Entsprechung im Zusammenwirken der Menschen, die diesen Prozess erleben. Dabei blicken sie nicht aufeinander, sondern gemeinsam in eine Richtung, auf ein Ziel: die Wiedervereinigung aller mit dem Göttlichen. Und sie vollenden das Werk, für das sie bestimmt sind.
Quelle: Pentagramm - Lectorium Rosicrucianum 4/2008
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Mittwoch, 17. Februar 2010
Montag, 1. Februar 2010
Lilith vereinigt sich mit Adam, 2. LL-PERFORMANCE
Häkelkunstwerk Claudia Widmaier
Die zweite Lilith-Performance vor Publikum fand am 23.01.2010 ebenfalls in Ulm statt. Allerdings nicht am Theater Ulm (performance 1), sondern in kleinerer, intimerer Runde. Schließlich ging es um die Wiedervereinigung von Adam und Lilith.
Zu Beginn der Performance schrieb ich das Wort LILITH mit Lippenstift an eine Spiegelwand. Da aus meiner bisherigen Erfahrung die wenigstens mit dem Namen wirklich etwas anfangen können, wollte ich, dass sie sich zumindest das Wort einprägen können. Danach bat ich zwei Personen aus dem Publikum zu mir. Und zwar die beiden Personen, die kurz zuvor Geburtstag hatten. Das passte wunderbar: eine Frau und ein Mann. Der Mann sollte Lilith darstellen und die Frau den Adam. Die Umkehrung der weibl./männl. Rollen war mir wichtig, da so die klassische Rollenverteilung nicht vertieft wurde. (Denn wir wissen ja inzwischen, dass sowohl Frauen einen männlichen und Männer einen weiblichen Anteil haben.)
LILITH kehrt zurück und vereinigt sich mit Adam, bedeutet der urweibliche Aspekt "Lilith" kehrt sowohl zu der Frau als auch zum Manne zurück. Diese Performance ist exemplarisch, symbolischer Natur. Und auch wenn nicht alle im Raum wissen um was es geht, ich weiß es und die Vereinigung wird rituell vollzogen.
Der Ablauf ist klar:
Der Ablauf ist klar:
Adam sitzt auf einem Stuhl in der Mitte der Szene. Er kann nichts sehen (nur hören, sprechen und spüren).
Lilith steht am gegenüberliegenden Ende und hält sich bewusst eine Brust.
Adam sagt: "Lilith, wo warst Du?"
Lilith antwortet: "Jetzt bin ich da."
Das wiederholt sich 2 mal.
Adam: "Lilith, wo warst Du?"
Lilith: "Jetzt bin ich da."
Adam: "Lilith, wo warst Du?"
Lilith: "Jetzt bin ich da.
Dabei bewegt sich Lilith nach jedem Satz einen Schritt auf Adam zu.
Am Ende setzt sich Lilith auf Adam.
Sie umarmen sich, küssen und vereinen sich.
Der Engelschor (alle restlichen Anwesenden) singen in der Biene Maja-Melodie:
Ich bin wieder da-a.
Lilith - Lilith.
Adam - Adam.
Lilith, sie ist wieder da.
Ende.
Der ganze Ablauf wurde 2mal geprobt und dann noch einmal am Stück ohne Unterbrechung durchgespielt.
Die Requisiten:
Für Lilith
- zwei Brüste DoppelD
- passendes Oberteil BH Körbchengröße DD mit Öffnung für Brustwarze
Für Adam
- Kopfkondom mit Öffnung für Mund (Ähnlichkeiten mit Spidermanmaske sind gewollt)
- Phalluskondom, Modell Deutschland wurde von den Darstellern ausgewählt
Die beiden Öffnungen (für Brustwarze und Mund entsprechen und ergänzen sich)
Jedes Requisit trägt das Label "Göttliche Plastik".
- Phalluskondom, Modell Deutschland wurde von den Darstellern ausgewählt
Die beiden Öffnungen (für Brustwarze und Mund entsprechen und ergänzen sich)
Jedes Requisit trägt das Label "Göttliche Plastik".
Häkelkunstwerke Claudia Widmaier
Hier einige Bilder der Performance.
Lilith und Adam sind vereint.
Na dann schauen wir mal, was für ein "Baby" daraus entsteht!?
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Anmerkung Osiris-Isis dazu aus wikipedia:
"...Seth blieb die Wiedererweckung des Osiris nicht verborgen. Mit seiner ganzen Macht, die ihm nun innewohnte, tötete er Osiris erneut und verteilte den Leichnam über das ganze Land. Isis, im erneuten Versuch, ihren Mann zu retten, sammelte alle Teile ein, um ihn wieder erwecken zu können. Sie musste allerdings feststellen, dass ein Krokodil den Phallus ihres Gatten gefressen hatte und sie nicht im Besitz aller Teile war. Der Versuch, den fehlenden Phallus durch eine Holzkopie zu ersetzen, schlug fehl.
So wurde Osiris nicht wiedererweckt und avancierte zum Herrscher über das Totenreich. Seth aber konnte seine Herrschaft über Ägypten und die Welt weiter ausbauen."
Adam und Lilith haben sich für einen gehäkelten Phallus entschieden. Und die Vereinigung hat geklappt!
Darüber freuten sich auch andere.
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Dienstag, 8. Dezember 2009
Montag, 7. Dezember 2009
Michael kommt
Mission impossible? Nein - nicht bei ihm - seine Mission ist voll erfüllt. Ganz klar.
THIS IS IT
1,2,3,4
This is it, Here I stand;
I’m the light of the world
I feel grand;
And this love, I can feel;
And I know, Yes for sure
It is real;
And it feels as though I’ve seen your face a thousand times
And you said you really know me, yourself
And I know that you have got addicted with you eyes
But you say you’re gonna leave it for yourself
Oh
I never heard a single word about you
Falling in love wasn’t my plan
I never thought that I would be your lover
Come on please just understand
This is it
Like I said
I’m a light of your world
run away
we can feel
This is real
Every time I’m in love yeah I feel
And I feel as though I’ve known you since a thousand years
And you tell me that you’ve seen my face before
And you said to me that you don’t want me hanging around
many times wanna do it here before
Oh yeah
I never heard a single word about you
Falling in love wasn’t my plan
I never thought that I would be your lover
Come on please understand
This is it
I can feel
I’m the light of the world
This is real
feel my song
we can say
And I tell you feel that way
And it feels as though I’ve known you for a thousand years
And you said you saw my face yourself
And you said want to go with you all the while
And I know that it’s really for myself
Oh yeah
I never heard a single word about you
Falling in love wasn’t my plan
I never thought that I would be your lover
Come on please dear understand
I never heard a single word about you
Falling in love wasn’t my plan
I never thought that I would be your lover
Come on dear please understand
Oh yeah
I never heard a single word about you
Falling in love wasn’t my plan
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O Barack in Berlin
Großer Umschwung für Selbstbestimmungsfreundin Lilith im Juli 2008 durch den Besuch von Barack Obama in Berlin. Siegessäulen-Freude schrömt durch die deutschen Herzen. Und ihre Tränen fließen vor Glück.--
Freitag, 4. Dezember 2009
Adam und Eva
Ich will einmal die Geschichte von Adam und Eva aufführen. Am Besten die pixi-Version vom Carslen-Verlag, die mir 2008 in die Hände fiel. Eine Geschichte aus dem Alten Testament (1.Mose 1-3) nacherzählt von Jutta Bergmoser mit Illustrationen von Hella Seith. Hier ist sie in ihrer ganzen Fülle.
ADAM UND EVA
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, das Licht des Tages und die Finsternis der Nacht, die Meere und das Land und auch Pflanzen und Tiere. Dann schaute er sich um und sah, dass es gut war. Aber etwas fehlte ihm noch. Er wollte etwas schaffen, das ihm ähnlich war. Lange überlegte er, wie dieses Wesen wohl aussehen müsste.
Gott nahm einen Klumpen Erde und fing an zu kneten. Er sang bei der Arbeit, so gut gefiel ihm das, was er machte. Bald war der erster Mensch fertig.
Er nahm einen Kopf zum Denken, Hände zum Zupacken, Füße zum Laufen, zwei Augen und ein Herz, um die Schönheit der Welt zu sehen und zu genießen. Gott nannte ihn Adam.
Adam staunte über die Schönheit der Welt. Was gab es alles an großen und kleinen Wunderdingen! Doch irgendwann bemerkte er, dass jedes Tier einen Gefährten hatte, er aber ganz allein war. Seufzend setzte er sich unter einen großen Baum. "Du bist traurig, Adam", sagte Gott. "Ja, es ist nicht gut, wenn der Mensch allein ist."
Gott ließ Adam in einen tiefen Schlaf fallen. Und als er aufwachte, war er nicht mehr allein. Er hatte jetzt eine Gefährtin und die hieß Eva. Die beiden waren sich sehr ähnlich. und dennoch waren sie verschieden. Aber sie fühlten, dass sie aus einem Stück gemacht waren, dass sie zusammengehörten. Nie gab es Streit zwischen ihnen.
Glücklich verbrachten Adam und Eva ihre Tage im Garten des Paradieses. Dieser blühende Garten war ihnen von Gott anvertraut worden, dass sie ihn pflegten und bewahrten. Hier brauchten sie sich um nichts zu sorgen: Es gab immer genug zu essen und zu trinken. Tiere und Menschen lebten in Frieden miteigender.
In der Mitte des Gartens standen zwei ganz besondere Bäume: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Eines Tages sagte Gott zu Adam und Eva: "Seht ihr diesen Baum in der Mitte des Gartens? Das ist der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Bitte esst nichts davon, denn sonst müsst ihr sterben."
Adam und Eva waren sich einig, dass sie Gottes Gebot beachten wollten. Aber die Früchte des Baumes erschienen ihnen von Tag zu Tag verlockender.
Eine Schlange beobachtete, wie sie auf die verbotenen Früchte schauten, und meinte: "Hat Gott euch verboten, davon zu essen? Ich weiß schon warum. Wenn ihr von diesen Früchten esst, werdet ihr klug und weise wie er. Versucht sie, dann werdet ihr sehen, dass ich Recht habe."
Eva griff als Erste zu und biss herzhaft in die Frucht hinein. Adam tat es ihr nach.
Mit einem Mal sahen sie die ganze Welt in einem anderen Licht. Sie bemerkten, dass sie nackt waren, und schämten sich voreinander. Vorher wäre ihnen das nie in den Sinn gekommen.
Sie wurden stolz, denn sie merkten, dass sie den Tieren überlegen waren. Ja, und jeder von ihnen wollte jetzt seine eigene Meinung durchsetzen.
Plötzlich hörten sie von weit her Gottes Stimme. Das flößte ihnen jetzt Angst ein statt Freude. Sie versteckten sich. "Adam, Eva, wo seid ihr?" rief Gott. "Warum versteckt ihr euch vor mir?"
Adam erwiderte: "Weil wir nackt sind." "Bisher hat euch das nichts ausgemacht. Habt ihr etwa vom Baum der Erkenntnis gegessen?" Da wurde Eva vor Scham ganz rot im Gesicht. "Schade", sagte Gott traurig. "Ich hab euch so lieb."
Jetzt durften Adam und Eva nicht mehr in dem schönen Garten bleiben. Sie sollten nicht auch noch vom Baum des Lebens esse. Gott führte sie aus dem Paradies heraus und von nun an bewachte ein Engel mit einem flammenden Schwert den Eingang.
Gott sorgte aber weiterhin für Adam und Eva. Er schenkte ihnen etwas zum Anziehen, damit sie sich nicht länger voneinander schämen mussten. Und er versprach ihnen, immer in ihrer Nähe zu sein.
Adam und Eva zogen in die Welt hinaus. Sie mussten nun selber mühselig ihr Brot verdienen, das Feld bestellen und Tiere jagen, damit sie genug zu essen hatten. Sie bekamen Kinder und auch diese bekamen Kinder. Und so gab es immer mehr Menschen.
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ADAM UND EVA
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, das Licht des Tages und die Finsternis der Nacht, die Meere und das Land und auch Pflanzen und Tiere. Dann schaute er sich um und sah, dass es gut war. Aber etwas fehlte ihm noch. Er wollte etwas schaffen, das ihm ähnlich war. Lange überlegte er, wie dieses Wesen wohl aussehen müsste.
Gott nahm einen Klumpen Erde und fing an zu kneten. Er sang bei der Arbeit, so gut gefiel ihm das, was er machte. Bald war der erster Mensch fertig.
Er nahm einen Kopf zum Denken, Hände zum Zupacken, Füße zum Laufen, zwei Augen und ein Herz, um die Schönheit der Welt zu sehen und zu genießen. Gott nannte ihn Adam.
Adam staunte über die Schönheit der Welt. Was gab es alles an großen und kleinen Wunderdingen! Doch irgendwann bemerkte er, dass jedes Tier einen Gefährten hatte, er aber ganz allein war. Seufzend setzte er sich unter einen großen Baum. "Du bist traurig, Adam", sagte Gott. "Ja, es ist nicht gut, wenn der Mensch allein ist."
Gott ließ Adam in einen tiefen Schlaf fallen. Und als er aufwachte, war er nicht mehr allein. Er hatte jetzt eine Gefährtin und die hieß Eva. Die beiden waren sich sehr ähnlich. und dennoch waren sie verschieden. Aber sie fühlten, dass sie aus einem Stück gemacht waren, dass sie zusammengehörten. Nie gab es Streit zwischen ihnen.
Glücklich verbrachten Adam und Eva ihre Tage im Garten des Paradieses. Dieser blühende Garten war ihnen von Gott anvertraut worden, dass sie ihn pflegten und bewahrten. Hier brauchten sie sich um nichts zu sorgen: Es gab immer genug zu essen und zu trinken. Tiere und Menschen lebten in Frieden miteigender.
In der Mitte des Gartens standen zwei ganz besondere Bäume: der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Eines Tages sagte Gott zu Adam und Eva: "Seht ihr diesen Baum in der Mitte des Gartens? Das ist der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen. Bitte esst nichts davon, denn sonst müsst ihr sterben."
Adam und Eva waren sich einig, dass sie Gottes Gebot beachten wollten. Aber die Früchte des Baumes erschienen ihnen von Tag zu Tag verlockender.
Eine Schlange beobachtete, wie sie auf die verbotenen Früchte schauten, und meinte: "Hat Gott euch verboten, davon zu essen? Ich weiß schon warum. Wenn ihr von diesen Früchten esst, werdet ihr klug und weise wie er. Versucht sie, dann werdet ihr sehen, dass ich Recht habe."
Eva griff als Erste zu und biss herzhaft in die Frucht hinein. Adam tat es ihr nach.
Mit einem Mal sahen sie die ganze Welt in einem anderen Licht. Sie bemerkten, dass sie nackt waren, und schämten sich voreinander. Vorher wäre ihnen das nie in den Sinn gekommen.
Sie wurden stolz, denn sie merkten, dass sie den Tieren überlegen waren. Ja, und jeder von ihnen wollte jetzt seine eigene Meinung durchsetzen.
Plötzlich hörten sie von weit her Gottes Stimme. Das flößte ihnen jetzt Angst ein statt Freude. Sie versteckten sich. "Adam, Eva, wo seid ihr?" rief Gott. "Warum versteckt ihr euch vor mir?"
Adam erwiderte: "Weil wir nackt sind." "Bisher hat euch das nichts ausgemacht. Habt ihr etwa vom Baum der Erkenntnis gegessen?" Da wurde Eva vor Scham ganz rot im Gesicht. "Schade", sagte Gott traurig. "Ich hab euch so lieb."
Jetzt durften Adam und Eva nicht mehr in dem schönen Garten bleiben. Sie sollten nicht auch noch vom Baum des Lebens esse. Gott führte sie aus dem Paradies heraus und von nun an bewachte ein Engel mit einem flammenden Schwert den Eingang.
Gott sorgte aber weiterhin für Adam und Eva. Er schenkte ihnen etwas zum Anziehen, damit sie sich nicht länger voneinander schämen mussten. Und er versprach ihnen, immer in ihrer Nähe zu sein.
Adam und Eva zogen in die Welt hinaus. Sie mussten nun selber mühselig ihr Brot verdienen, das Feld bestellen und Tiere jagen, damit sie genug zu essen hatten. Sie bekamen Kinder und auch diese bekamen Kinder. Und so gab es immer mehr Menschen.
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Liliths Kommentar: Dir ist ja hoffentlich klar, dass ich nicht die Früchten gegessen habe und deshalb noch unsterblich bin. Und rate mal was der Baum des Lebens soll?
GEBURT von Lilith
Geburtsanzeige
Am 10.05.08 war es dann so weit!
Lilith hat das Licht der Welt erblickt.
Das ist ihre Welt.
Überall Blumen mit Unendlichkeitssymbolik.
Sie steht mittendrin.
Noch so jung aber vollkommen zentriert.
Sie steht mittendrin.
Noch so jung aber vollkommen zentriert.
Lassen wir uns den zarten Wind um die Köpfe ziehen.
Ich bin gespannt, wie sie so ist.
Was sie an Überraschungen mitgebracht hat.
Ich bin.
Ja - nach einer monatelangen Phase des Reifens,
ist sie dann so vor meinem inneren Auge erschienen.
Zum ersten Mal ganz konkret und figürlich.
Illustration Claudia Widmaier
...Donnerstag, 3. Dezember 2009
Lilith and me - Ein Zeichen
Das Symbol für den mit "Lilith" benannten Himmelskörper
Aus dem Buch LILITH - DER GEHEIMNISVOLLE PLANET, S. 18
Ein Kreis mit einer horizontalen Trennungslinie. Der Kreis stellt als astrologisches Symbol immer den Geist dar. Beim Mond haben wir nur eine Hälfte, einen Halbkreis. Die Sonne hat einen Punkt in der Mitte, damit ist der Geist "da", er ist manifest. Bei LILITH führt eine Linie mitten durch den Kreis, was bedeutet: Der GEist manifestiert sich nicht an einem Punkt, sondern entlang eines Weges. Durch diese Linie wird dargestellt, dass die Manifestation nicht "auf den Punkt" gebracht wird wie bei der Sonne, sondern dass sie eine Zeitmöglichkeit, eine Entwicklung oder einen Weg darstellt.
Gleichzeitig teilt diese Linie den Kreis in zwei Teile. Da Lilith in ihrer eigentlichen Aussage etwas sehr Ganzheitliches darstellt, weist die Trennungslinie auf die polaren inneren Anteile hin: Tag und Nacht, hell und dunkel, Yin und Yang, weiblich und männlich, oben und unten, Einatmen udbn Ausatmen...
Um der Lilith noch näher zu kommen hier noch ein Auszug aus dem Buch S. 14
...
Das Phänomen Lilith irritiert die Astronomen insofern, als sie nicht sagen können: "Es gibt sie nicht", aber andererseits scheint sie sich nicht wirklich finden zu lassen.
Unabhängig von ihrer astronomischen Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit sorgt Lilith aber auch in der Astrologie für Verwirrung: Seit einigen Jahren wird nämlich der Name Lilith für nicht weniger als drei verschiedene Phänomene verwendet:
Zunächst seit 1918 für den geheimnisvollen Himmelkörper Lilith, dem unsere Untersuchung gewidmet ist. Daneben wird seit einigen Jahren der Begriff "Liltih, der Schwarze Mond" für den zweiten Brennpunkt der Mondbahnellipse um die Erde gebraucht. Es handelt sich dabei also um einen errechneten Punkt und nicht um einen Himmelskörper. Die Unterscheidung ist wichtig...
Bei der "dritten" Lilith schließlich handelt es sich um einen kleinen Asteroiden mit einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter.
Aus dem Buch LILITH - DER GEHEIMNISVOLLE PLANET, S. 18
Ein Kreis mit einer horizontalen Trennungslinie. Der Kreis stellt als astrologisches Symbol immer den Geist dar. Beim Mond haben wir nur eine Hälfte, einen Halbkreis. Die Sonne hat einen Punkt in der Mitte, damit ist der Geist "da", er ist manifest. Bei LILITH führt eine Linie mitten durch den Kreis, was bedeutet: Der GEist manifestiert sich nicht an einem Punkt, sondern entlang eines Weges. Durch diese Linie wird dargestellt, dass die Manifestation nicht "auf den Punkt" gebracht wird wie bei der Sonne, sondern dass sie eine Zeitmöglichkeit, eine Entwicklung oder einen Weg darstellt.
Gleichzeitig teilt diese Linie den Kreis in zwei Teile. Da Lilith in ihrer eigentlichen Aussage etwas sehr Ganzheitliches darstellt, weist die Trennungslinie auf die polaren inneren Anteile hin: Tag und Nacht, hell und dunkel, Yin und Yang, weiblich und männlich, oben und unten, Einatmen udbn Ausatmen...
Um der Lilith noch näher zu kommen hier noch ein Auszug aus dem Buch S. 14
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Das Phänomen Lilith irritiert die Astronomen insofern, als sie nicht sagen können: "Es gibt sie nicht", aber andererseits scheint sie sich nicht wirklich finden zu lassen.
Unabhängig von ihrer astronomischen Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit sorgt Lilith aber auch in der Astrologie für Verwirrung: Seit einigen Jahren wird nämlich der Name Lilith für nicht weniger als drei verschiedene Phänomene verwendet:
Zunächst seit 1918 für den geheimnisvollen Himmelkörper Lilith, dem unsere Untersuchung gewidmet ist. Daneben wird seit einigen Jahren der Begriff "Liltih, der Schwarze Mond" für den zweiten Brennpunkt der Mondbahnellipse um die Erde gebraucht. Es handelt sich dabei also um einen errechneten Punkt und nicht um einen Himmelskörper. Die Unterscheidung ist wichtig...
Bei der "dritten" Lilith schließlich handelt es sich um einen kleinen Asteroiden mit einer Umlaufbahn zwischen Mars und Jupiter.
...
Lilith and me - Die Regisseurin
Eine andere Freundin schenke mir 2007 das Buch LILITH - DER GEHEIMNISVOLLE PLANET geschrieben von Heidi Wolfart-Zundel und Günther Cherubini. Das Buch hat 320 Seiten, einige für mich besonders interessante Stellen nehme ich hier heraus. Viel Spaß!
Vorwort
Was gibt es Faszinierenderes als einen geheimnisvollen Himmelskörper, der nur als Schatten vor der Sonne (oder in Opposition zu ihr) wahrgenommen werden kann, von dem niemand weiß, ob er wirklich existiert...
Seite 60
...Um anzudeuten, welche Rolle Lilith im astrologischen Weltbild spielen könnte, wollen wir uns zunächst kurz den Aufbau des astrologischen Systems ansehen... Und wo ist Lilith? Welche Rolle spielt sie im kosmischen Theater? Eine spannende Frage! Ist sie die Regisseurin? Der Bühnenraum? Das intuitive Wissen, was gespiegelt wird? Oder ist sie der Vorhang? - Der Vorhang, der zerreißt? Wenn wir erkennen, dass das bisherige Planentensystem keine wirkliche persönliche Freiheit beinhaltet, können wir beginnen, Liliths Rolle zu erahnen. Denn selbst Uranus, der Planet, der in diesem System die Freiheit und die Wahrheit repräsentiert, steht immer noch für den Glauben an eine ganz bestimmte Wahrheit, Religion oder Philosophie und kann deshalb nicht wirklich autonom sein. Vielleicht ist Lilith das Symbol für den Augenblick, in dem wir uns von allen äußeren Gedankengebäuden lösen können, die vorher unsere partielle Freiheit ermöglichten, und in dem wir plötzlich um unsere eigene absolute Autonomie wissen. Vielleicht ist sie das Symbol für den Augenblick, in dem der Vorhang des Tempels in zwei Teile zerreißt und den Weg freigibt ins Allerheiligste...
Im Innersten des Tempels, im Allerheiligsten, war jedoch "nichts" enthalten, der Schrein war leer. Das Göttliche ist nicht fassbar. Im Schrein ist "Nichts", ist "Schwärze". Und dieses "Nichts", in dem zugleich doch "alles" enthalten ist, entspricht nach unserer Auffassung dem Prinzip Lilith.
So sehen wir Lilith also nicht als Symbol für Göttin oder Gott im üblichen Sinne, sonder für die Fähigkeit, unsere Göttinnen und Götter selbst zu gestalten und zu bestimmen. Anders ausgedrückt: Lilith im Horoskop zeigt, wo und wie wir unsere eigene Schöpferin, unser eigener Schöpfer werden können. Und wenn wir Lilith richtig verstehen, kann das mit viel Weisheit, aber auch mit viel Lust an der Schöpfung verbunden sein!
...
Lilith entspricht nach dieser Vorstellung etwas, das zwar nicht richtig greifbar, im Hintergrund aber durchaus vorhanden ist. Etwas, das nicht in unserer, sondern in einer anderen Dimension existiert und das dennoch seine Auswirkung als Wissen, als Weisheit, als Möglichkeit der Integration besitzt. So verkörpert Lilith ein ganz anderes Prinzip als alle anderen Planeten.
1. Auflage 2007 Taschenbuch Schirner Verlag
Vorwort
Was gibt es Faszinierenderes als einen geheimnisvollen Himmelskörper, der nur als Schatten vor der Sonne (oder in Opposition zu ihr) wahrgenommen werden kann, von dem niemand weiß, ob er wirklich existiert...
Seite 60
...Um anzudeuten, welche Rolle Lilith im astrologischen Weltbild spielen könnte, wollen wir uns zunächst kurz den Aufbau des astrologischen Systems ansehen... Und wo ist Lilith? Welche Rolle spielt sie im kosmischen Theater? Eine spannende Frage! Ist sie die Regisseurin? Der Bühnenraum? Das intuitive Wissen, was gespiegelt wird? Oder ist sie der Vorhang? - Der Vorhang, der zerreißt? Wenn wir erkennen, dass das bisherige Planentensystem keine wirkliche persönliche Freiheit beinhaltet, können wir beginnen, Liliths Rolle zu erahnen. Denn selbst Uranus, der Planet, der in diesem System die Freiheit und die Wahrheit repräsentiert, steht immer noch für den Glauben an eine ganz bestimmte Wahrheit, Religion oder Philosophie und kann deshalb nicht wirklich autonom sein. Vielleicht ist Lilith das Symbol für den Augenblick, in dem wir uns von allen äußeren Gedankengebäuden lösen können, die vorher unsere partielle Freiheit ermöglichten, und in dem wir plötzlich um unsere eigene absolute Autonomie wissen. Vielleicht ist sie das Symbol für den Augenblick, in dem der Vorhang des Tempels in zwei Teile zerreißt und den Weg freigibt ins Allerheiligste...
Im Innersten des Tempels, im Allerheiligsten, war jedoch "nichts" enthalten, der Schrein war leer. Das Göttliche ist nicht fassbar. Im Schrein ist "Nichts", ist "Schwärze". Und dieses "Nichts", in dem zugleich doch "alles" enthalten ist, entspricht nach unserer Auffassung dem Prinzip Lilith.
So sehen wir Lilith also nicht als Symbol für Göttin oder Gott im üblichen Sinne, sonder für die Fähigkeit, unsere Göttinnen und Götter selbst zu gestalten und zu bestimmen. Anders ausgedrückt: Lilith im Horoskop zeigt, wo und wie wir unsere eigene Schöpferin, unser eigener Schöpfer werden können. Und wenn wir Lilith richtig verstehen, kann das mit viel Weisheit, aber auch mit viel Lust an der Schöpfung verbunden sein!
...
Lilith entspricht nach dieser Vorstellung etwas, das zwar nicht richtig greifbar, im Hintergrund aber durchaus vorhanden ist. Etwas, das nicht in unserer, sondern in einer anderen Dimension existiert und das dennoch seine Auswirkung als Wissen, als Weisheit, als Möglichkeit der Integration besitzt. So verkörpert Lilith ein ganz anderes Prinzip als alle anderen Planeten.
1. Auflage 2007 Taschenbuch Schirner Verlag
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Lilith and me - Adams erste Frau
Nun will ich mal versuchen nach und nach eine kurze Zusammenfassung unserer ersten gemeinsamen Erfahrungen, Lilith and me, zu notieren. Nachdem also meine Freundin Carola irgendwann stolz mit der neuen Klangschale "Lilith, Schwarzer Mond" ankam, durchforstete ich erst einmal das Internet. So richtig viel war nicht zu finden. Das erstaunte mich. Am Interessantesten fand ich Folgendes bei wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Lilith
Jüdische Legende um LilithLaut traditionellem Midrasch erschuf Gott Adam und Lilith aus demselben Lehm, um Adam eine Partnerin zu schenken. Gott holte Lilith vor der ersten Nacht noch zu sich und sagte ihr, sie solle Adam untertan sein (einige deuten dies so, dass sie beim Geschlechtsakt unten zu liegen habe). Dies wurde von Lilith nicht akzeptiert, denn der Lehm, aus dem Lilith erschaffen worden war, war durch den Speichel des verstoßenen Samael verunreinigt worden. Lilith stritt sich mit Adam und verschwand dann aus dem Paradies in die Wüste. Dort verkehrte sie jeden Tag mit tausend Mischwesen und brachte tausend Kinder pro Tag auf die Welt. Adam beklagte sich bei Gott über seine Einsamkeit, welcher ihm dann Eva aus seiner Rippe erschuf.
Lilith aber blieb unsterblich, da sie nie die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis aß.
Jüdische Legende um LilithLaut traditionellem Midrasch erschuf Gott Adam und Lilith aus demselben Lehm, um Adam eine Partnerin zu schenken. Gott holte Lilith vor der ersten Nacht noch zu sich und sagte ihr, sie solle Adam untertan sein (einige deuten dies so, dass sie beim Geschlechtsakt unten zu liegen habe). Dies wurde von Lilith nicht akzeptiert, denn der Lehm, aus dem Lilith erschaffen worden war, war durch den Speichel des verstoßenen Samael verunreinigt worden. Lilith stritt sich mit Adam und verschwand dann aus dem Paradies in die Wüste. Dort verkehrte sie jeden Tag mit tausend Mischwesen und brachte tausend Kinder pro Tag auf die Welt. Adam beklagte sich bei Gott über seine Einsamkeit, welcher ihm dann Eva aus seiner Rippe erschuf.
Lilith aber blieb unsterblich, da sie nie die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis aß.
Start der Liquid-Lilith-Show
Zum Start der Liquid-Lilith-Show erst einmal ein herzliches Willkommen an alle sichtbaren und unsichtbaren Geister ;-) Gruss Claudia
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