Projekt seit 2009 von Claudia Widmaier
Am 9.8.2013 werden die abgelehnten Seelenanteile öffentlich integriert.
Première Stadthaus Ulm, 20:00 Uhr
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Lilith kam über den Klang zu mir. Meine Freundin Carola besuchte mich 2007 mit einer Klangschale, dem Lilith-Klang. Seither schwingt er und lässt mich nicht mehr los. In diesem Blog bekommt diese ungewöhnliche Begegnung einen gebührenden Platz. Das ist der Raum für die Freundschaft zu einer unsichtbaren-sichtbaren Frau, der verdrängten weiblichen Energie Lilith. Viel Spaß!
Oben abgebildet ist die Zeichnung von Seite 20: Das Modell der Materie.
Folgendes steht dazu im Buch: Schauen Sie sich diese Abbildung an. Beginnen Sie mit der horizontalen Linie unten. Sie repräsentiert die Grenze zwischen der sichtbaren Welt aus erschaffenen Dingen auf der einen Seite und dem Nichts (no-thing, zu Deutsch etwa: kein Ding), aus dem alles erschaffen wurde, auf der anderen. Darüber befindet sich die unendliche Schöpfung, darunter das grenzenlose Reich des reinen Bewusstseins.
Reines Bewusstsein ist ein Reich - ohne Form. Das heißt, es hat keine Grenzen, die unser Verstand ausmachen kann. Unser Verstand arbeitet mit Dingen, die man an ihren unterschiedlichen Formen erkennt. Der Verstand gleicht einem Behälter für Gedanken und Emotionen. Durch unsere Sinne bleibt unser Verstand in Kontakt mit der materiellen Welt. Weil sie unterschiedlich aussehen, können wir einen Keks von einer Kröte unterscheiden. Das erscheint vielleicht allzu simpel, doch die Aufgabe des Verstandes ist es, verschiedene Formen zu erkennen, sie zu etikettieren und zu kategorisieren und dann entweder zu verwenden oder für den späteren Gebrauch abzulegen.
Das alles leistet unser Denken, das selbst auch eine Form ist. Gedanken und Emotionen sind mentale Formen... Jeder Gegenstand wird durch seine einzigartige Form unterschieden und genau bestimmt.
Unter dem Strich finden wir das formlose, reine Bewusstsein.
... Weil das Bewusstsein formlos ist, kann es unser Verstand nicht erkennen...
Hier ist also die Aufgabe, die vor uns liegt. Es gilt etwas ohne Form oder Masse zu finden. Wir wollen mit diesem "Nichts" vertrauter werden als mit unserem Verstand.
... Hier ist der Clou: Alles was eine Form hat, kommt aus dem formlosen reinen Bewusstsein.
... Aus dem Schoß des reinen Bewusstseins wird das Netz der Schöpfung gesponnen.
... Die Urform der Schöpfung ist die Welle...
... Und Alles in der Schöpfung zeigt zwei Merkmale: Ordnung und Energie.
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