Mittwoch, 16. Juni 2010

Wörterrausch Wunde Frauen und Prostitution

Hallo Leute

hab was festgestellt nach meiner NACH-UNTEN-Spirale von gestern (s. post)

Es ist egal.
Es ist egal, ob ich einen Gedankengang nach "unten" oder nach "oben" drehe.

Es ist schlichtweg EGAL!!!!


Und das ist absolut NEU für mich, ich wollte sonst immer einen Hoffnungsschimmer (super reimt sich :-)



Esther Hicks spricht stets davon, sich unbedingt gut zu fühlen und nutzt dafür das Emotionale-Feedback-System, um wieder auf die "gute" Spur zu kommen.

Karl Gamper deutet wie E. Tolle auf den Unterschied zwischen Emotion und Gefühl hin. Emotion sei ein festgebackenes Gefühl, feststeckend im Emotionalkörper. Emotion sei ein gedachtes Gefühl - also schon mit dem Mentalen verwurschtelt - nicht pur und ausgelebt schon gar nicht. Fühlen ist rein und ohne Definition.

Alles gut.

Am Ende des Tages raucht mir der Kopf:
- denk' ich nun,
- fühl' ich schon,
- ist alles pur?
- Oder habe ich gedacht ich fühle
- und bin ich wieder auf der Spur
- oder voll daneben?


Und dann kommt irgendein Auslöser, wie zuletzt der TV-Beitrag über die Nuttenhausfrauen. Diese Infos haben sich dann mit der ewigen WUNDE GELD gemischt und schon sprang mein System an. Nicht immer, aber gestern ist es angesprungen. Und da bin ich froh, dass ich das dann ausformen darf. Ich darf frei schreiben im Blog und im Forum...
Plötzlich merke ich, dass das Schreiben eine Freude ist. Da is' was!! Da geht was zusammen - Wörter. Sätze formen sich zu einem Rausch. Da ist ein Rausch. Geil!

Egal ob dieser Rausch nach unten oder oben geht. In diesem Rausch fühle ich mich richtig, richtig gut.
Ich habe in jenen Phasen keine Ahnung, ob das jemand lesen wird. Ich weiß nicht, ob ich jemanden beleidige oder erfreue. In diesem Moment schreibe ich einfach von der Seele. This is it.

Darum geht es.
Sag' ich heute.

Die Wunde Frauen und Prostitution ist deshalb noch nicht verheilt. Das fühle ich.

Ich erinnere mich noch an die Generation Golf, jetzt haben wir Generation Porno. Anscheinend ist man vom heiligen Gefährt, dem Auto, immerhin beim heiligen Gefährt, dem Körper, gelandet...

Und der Körper leidet wie ein Schwein. Er wird vollkommen missachtet und missbraucht. Er wird billiger als ein Auto angeboten - bei vollem Bewusstsein. Gleichzeitig muss er die erhöhte Lichtzufuhr managen.

Irgendwie kann ich die Mädchen verstehen. Einen Golf können sie sich nicht leisten. Einen Lippenstift, billigste Marke "Essenz" (!) schon. Und dann wird über das Drama rosarot drübergemalt... für ein bisschen Ralf-Siegel-Frieden.  Deshalb ist dringend der neue Lena-Satellite gefragt.
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